Krankheiten bei Tomaten bekämpfen

Die Krankheiten

Tomaten sind sehr empfindlich gegenüber Regen oder Feuchtigkeit, denn dies unterstützt den Befall durch die Kraut- und Braunfäule. Sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus ausreichend großen Pflanzabstand einhalten, damit die Blätter schneller abtrocknen können. Regelmäßige Kontrollen helfen, vorhandene Pilzkrankheiten frühzeitig zu erkennen. Bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zwei bis drei Spritzungen im Abstand von etwa acht bis zehn Tagen vornehmen.

Was kann ich gegen Kraut – Braufäule tun?

Im Gewächshaus wie im Freiland für ausreichend großen Pflanzabstand sorgen, damit die Blätter schneller abtrocknen können. Gegebenenfalls die Pflanzen auslichten oder zurückschneiden, um eine bessere Durchlüftung zu gewährleisten. Im Gewächshaus für ausreichende Belüftung sorgen, um hohe Luftfeuchte zu vermeiden. Möglichst nur morgens wässern und dabei die Blätter trocken belassen. Regelmäßige Kontrollen helfen, vorhandene Pilzkrankheiten frühzeitig zu erkennen. Je eher die regelmäßigen Schutzspritzungen erfolgen, umso besser. Unsere Empfehlung: Bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zwei bis drei Spritzungen im Abstand von etwa acht bis zehn Tagen vornehmen. Um ein Überwintern der verursachenden Pilze zu verhindern, befallene Blätter einsammeln und über den Bio- oder Hausmüll entsorgen. Auf keinen Fall in den eigenen Kompost geben. Um ein Überwintern der verursachenden Pilze zu verhindern, befallene Blätter einsammeln und über den Bio- oder Hausmüll entsorgen. Auf keinen Fall in den eigenen Kompost geben.


Die Bronzeflecken, die von den Thrips gebracht werden, können von den Erbsen weitergeleitet werden. Deshalb Erbsen immer weit weg von den Tomaten pflanzen. Die Tomatenpflanze kann durch diese Krankheit abssterben, wenn sie zu früh befallen wird.


Es handelt sich hierbei um die Blütenendfäule, was verschiedene Ursachen haben kann. Die Blütenendfäule ist ein Nährstoffproblem und beruht zum einen auf einem Calcium-Mangel. Hier kann man mit der Einarbeitung von Kalk im Bodenraum arbeiten. Es kann aber auch durch eine schwankende Wasserversorgung oder durch eine Überversorgung an Stickstoff zu dieser Erscheinung kommen. Eine ausgewogene Ernährung und gleichmäßige Wasserführung kann das Problem bereits beheben.


Grauschimmel erkennt man durch braune und trockene Flecken an den Stielen, sowie einem grauen Pilzrasen auf den Blättern und einer weichen Fäule auf den Früchten. Vorsichtig die kranken Teile so entfernen, dass die Sporen nicht ausgestreut werden. Danach eine Stachelhalm-Aufbrühung sprühen.

Wenn die Blätter sich mit braunen bis schwarzen Flecken mit gelben Rändern bedecken, handelt es sich um dieBlattfleckenkrankheit. Die kranken Teile dann entfernen und ein kupferhaltiges Produkt verwenden, wenn das Wetter es erlaubt.