Zimmerpflanzen

Es ist schon erstaunlich, welch’ prachtvolle Zimmerpflanzen gerade zur Winterzeit den Höhepunkt in ihrer Blüte erreichen. Alpenveilchen, Azaleen, Kamelien, Orchideen, … die Schönen der Saison bringen Farbe und Duft.

Satt leuchtet das tiefe Grün der großen Blattpflanzen. Sie versorgen uns mit frischem Sauerstoff, reinigen die Zimmerluft von schädlichen Gasen und steigern damit unser Wohlbefinden. So lässt sich der Winter aushalten.

Leider sind viele Zimmerpflanzen im Winter anspruchsvolle Fensterbankbewohner. Bei den schlechten Lichtverhältnissen herrscht ein reger Wettbewerb um die besten Plätze. Bei den Zierpflanzen dürfen Farne, Anthurien, Palmen, Einblatt, Gummibaum, Kletterfeige, Philodendron und Schefflera relativ dunkel und dabei auch kühl stehen.

Alle anderen haben einen hohen Lichtbedarf. Vor allem die blühenden Zimmerpflanzen mögen es gar nicht, wenn schmutzige Fensterscheiben oder Sonnenschutzgläser noch 30 bis 40 Prozent des im Winter ohnehin wenig Lichts abhalten.

Neben einem hellen, luftigen Platz brauchen die Pflanzen eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit. Die Luftbefeuchtung erreichen Sie am besten durch Sprühen und eine dünne Blähton-Schicht im Blumenübertopf. So stehen die Gewächse nie mit den ‘Füßen’ im Nassen. Das überschüssige Gießwasser befeuchtet die Luft. Gegossen wird zwar nur je nach Bedarf mäßig und nur sparsam Spezialdünger verwendet. Viele Kräuter mögen sogar gar keine Düngergaben. Etliche dekorative Blattpflanzen legen jetzt eine Ruhepause ein, brauchen nur wenig Gießwasser und keinen Dünger.


Die beliebtesten Zimmerpflanzen von A-Z

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