Gute Pflanzengesellschaften für Tomaten

Tomatenpflanzen kann man gut mit honigtragenden Blumen, wie zum Beispiel Studentenblumen, vereinigen: diese ziehen Bestäubungsinsekten an und entfernen zahlreiche Schädlinge wie zum Beispiel Mottenschildläuse oder Nematoden, die das Wurzelsystem beschädigen.

Neben den Studentenblumen sind auch Kräuter dafür bekannt, Schädlinge zu bekämpfen, wie zum Beispiel Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch.

Zu den guten Nachbarn gehören auch Bohnen, Sellerie, Lauch oder Radieschen.
Vermeiden Sie die Nachbarschaft von Kartoffeln: sie gehören der selben Familie als die Tomaten an und könnten so sehr leicht ihre Krankheiten und Mehltau übertragen.

Gurken können den Mosaïkvirus bringen und Fenchel, der der Entwicklung der Tomate schaden kann, werden weiter entfernt im Garten gepflanzt.
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Kulturwechsel

Die Tomaten können nach den weißen Rüben, Radieschen, Feldsalat, Lauch und Erbsen gepflanzt werden (Wurzelgemüse oder Fabaceae).

Nach den Tomaten, die sehr anspruchsvoll sind und den Boden erschöpfen, sollten Sie 3 Jahre warten, bevor Sie wieder Tomaten anbauen.

Gurken, Melonen, Blumenkohl oder weitere Gemüsesorten aus derselben Familie (Solanaceae), wie Auberginen, Kartoffeln oder Paprika, sollten Sie ebenso vermeiden.
Sie können jedoch sogenannte «Gründüngungspflanzen» wie Buchweizen, Senf, Büschelschön, Spinat, Roggen säen, und auf die nächste Saison im Frühjahr warten.

Nach der Tomatensaison sollte man die Tomatenpflanzen, alle pflanzlichen Überreste und die Holzstöcke ausreißen und verbrennen oder in den Müll werfen, um den Garten nicht mit Kraut- und Braunfäule und anderen Pilzen zu belasten.